Dankbarkeit als Schlüssel zum Glück

Bild: ambrozinio, vik_y - stock.adobe.com
Autor: Marketa Landler

Vor ungefähr hundert Jahren erbrachte einer der bedeutendsten Wissenschaftler der Welt – Albert Einstein – den Beweis, dass „alles“ Energie ist. Seine Entdeckungen veränderten grundlegend die Art und Weise, wie wir das Universum sehen. Als Einstein zu seinen Verdiensten befragt wurde, äußerte er lediglich Dankesbekundungen an andere. Auch die großen Religionsstifter, Philosophen und Schriftsteller empfehlen uns, das Positive am Ende des Tages zu sehen und dankbar zu sein.

Im Juni 2009 veröffentlichte „The Journal of Neuroscience“ eine interessante Studie, welche die Wirkung von positiven und negativen Frequenzen auf unser Wohlbefinden erforschte. Es wurden zwei Versuchsgruppen sowie eine Kontrollgruppe für den Zeitraum von 10 Wochen gebildet. Die Mitglieder der ersten Versuchsgruppe hatten die Aufgabe, 10 Wochen lang abends fünf Dinge aufzuschreiben, für die sie an dem Tag dankbar waren. Die der zweiten Versuchsgruppe notierten fünf Dinge, über die sie sich tagsüber geärgert hatten, und die Kontrollgruppe schrieb fünf wichtige Erlebnisse auf.  

Das Ergebnis der Studie bewies eindeutig, dass die Teilnehmer der „Dankbarkeitsgruppe“ viel optimistischer und zufriedener mit ihrem Leben waren als die Teilnehmer der anderen beiden Gruppen.

Sie empfanden sich gesünder, vitaler und unternehmungslustiger. Die Teilnehmer der „Ärgergruppe“ berichteten viel mehr über die negativen Gefühle sowie über Unwohlsein, Kopfschmerzen, Ängste und Sorgen. Der Beweis, dass Dankbarkeit wesentlich zum Wohlbefinden, mehr physischer und psychischer Gesundheit führt, wurde damit erbracht. 

Rhonda Byrne berichtet in ihrem Buch „The Power“ über tausende von Menschen, die ihr Leben in den denkbar schlimmsten Situationen durch Dankbarkeit völlig verändert haben. Sie schreibt über Heilungen, die geschehen sind, wo keine Hoffnung mehr bestand. Über gescheiterte Beziehungen, die durch Dankbarkeit in wunderbare Partnerschaften verwandelt wurden, über Beziehungen zwischen Eltern und Kindern, die wieder harmonisiert wurden und wie Menschen mit psychischen Problemen durch Dankbarkeit wieder ein erfülltes Leben voller Freude hatten.

Es gibt nur wenige Forscher, deren Schwerpunkt die Dankbarkeit ist. Einer von ihnen ist Robert Emmons, (Handbook of Positive Psychology, 2002). Er führte eine Reihe an Untersuchungen (2003) mit Menschen durch, die unter chronischen Erkrankungen litten. Ihnen wurde geraten, ganz bewusst die „Dankbarkeits-Rituale“ einzuführen und zu praktizieren. Das Ergebnis zeigte, dass sie mehr positive Gefühle empfanden, sie fühlten sich wohler und glücklicher, ihr Schlaf war deutlich besser. Zudem wurde eine bessere soziale Integration dokumentiert. 

„Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“ Francis Bacon

Laura Malina Seiler beschreibt in ihrem Bestseller „Mögest du glücklich sein“, wie man die Dankbarkeit täglich praktizieren kann.

Denn Dankbarkeit verwandelt das Mangelempfinden in Fülle und Liebe. Wenn wir heute nicht glücklich und dankbar dafür sind, was wir heute schon haben, werden wir es vermutlich in der Zukunft auch nicht sein. Nachfolgend möchte ich Ihnen zwei Möglichkeiten der aktiven Dankbarkeit vorstellen: 

Die erste Möglichkeit der aktiven Dankbarkeit ist, sich bereits am Morgen, noch bevor man aufsteht dafür zu bedanken, was man an diesem Tag erleben bzw. erledigen möchte. Laura Seiler hat dazu als Anregung ein schönes Dankbarkeitsgebet geschrieben. „Danke für einen neuen Tag und eine neue Möglichkeit mein Leben zu erschaffen. Danke für die Wunder, die mir heute widerfahren werden. Danke für die Menschen, die mir heute begegnen werden. Danke für die Liebe, die heute durch mich fließen wird. Danke.“

Die zweite Variante empfiehlt sich als tägliches Abendritual mit der Übung „Wofür bin ich heute dankbar.“ Dieser sogenannte „positive Tagesrückblick“ besteht darin sich zu überlegen, was man an dem Tag Schönes erlebt hat und sich zu fragen: „Was habe ich selbst dazu beigetragen, dass ich das als positiv erlebt habe“. Wenn Sie tagsüber Ihre Wahrnehmung auf die positiven Ereignisse ausrichten, werden Sie Ihr Leben viel zufriedener und glücklicher betrachten.

Die Dankbarkeit kann sicherlich nicht sofort Ihren Alltag verändern, dennoch kann die aktive Dankbarkeit ein Schlüssel zu einem erfüllteren Leben sein. Wenn Sie in Ihrem Leben etwas verändern möchten und nicht genau wissen wie Sie es angehen sollen, unterstütze ich Sie gerne durch spezielle Coaching-Sitzungen. Lassen Sie uns gemeinsam den ersten Schritt machen. Vereinbaren Sie gerne telefonisch oder per E-Mail Ihren Termin. Herzlichst Ihre Marketa Sura

Kontakt & Informationen: Human-Concept – Business & Health, www.human-concept.net

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