Endlich Sommerferien

Autor/in: Nina Harner

 

Bilder: Ghenadii Boico | Dreamstime

 

Sowohl Kinder als auch Eltern genießen die lang ersehnte Auszeit von Schule, Lernen und Alltagsstress.Sowohl Kinder als auch Eltern genießen die lang ersehnte Auszeit von Schule, Lernen und Alltagsstress. In vielen Familien dienen die Sommerferien jedoch nicht nur der Erholung, sondern werden häufig auch für die Vorbereitung auf das kommende Schuljahr genutzt. Es werden Vokabeln gelernt, Mathe gepaukt und Rechtschreibschwächen ausgemerzt. Doch ist das überhaupt sinnvoll? Brauchen Kinder nicht eine Auszeit vom Schulalltag, um dann im neuen Schuljahr wieder mit voller Energie durchzustarten? Wir haben uns mit diesen und weiteren Fragen ein wenig genauer beschäftigt und einige Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihre Kinder optimal auf den Schulanfang vorbereiten können.

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Häufig haben Eltern die Befürchtung, dass ihre Kinder das mühsam Erlernte über die Sommerferien wieder vergessen. Experten sehen dies jedoch ganz anders und empfehlen, Kindern die Möglichkeit zur Erholung zu geben, um Energie für die nächste Schulstufe zu sammeln. Die Sorge um schulische Leistungen und mögliche Zukunftschancen lässt Eltern oftmals dazu tendieren, ihre Kinder einem enormen Leistungsdruck und Stress auszusetzen. Doch weniger Ehrgeiz ist manchmal mehr!

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Wie kann man seinen Nachwuchs effektiv unterstützen, ohne ihn zu überfordern?

Nicht immer führen altbewährte Übungsblätter zum gewünschten Erfolg. Versuchen Sie es doch einmal mit neuen Lernwegen! Lernspiele, Apps und Lerngeschichten können einen ganz neuen Zugang zu Wissen eröffnen. Auf diese Weise kann die Motivation enorm gesteigert werden und Themen, die bist dato eher uninteressant waren, erhalten einen ganz neuen Anreiz.

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Kinder lieben es zu spielen! 

Versuchen Sie doch einmal, diese Vorliebe mit dem Lernen zu verbinden! Spieleforscher sind davon überzeugt, dass Kinder bis zu ihrem sechsten Lebensjahr zwischen sieben und acht Stunden am Tag spielen sollten. Für Eltern bedeutet dies, dass der Lernstoff attraktiv verpackt werden muss. In Gedanken versunken, merken Kinder oft nicht, wie viel Wissen sie sich binnen kürzester Zeit „spielerisch“ aneignen.bs-plus_inserat_4c_01_15_print

Viele Gesellschaftsspiele sind auf bestimmte Themen wie Allgemeinwissen, Biologie oder Mathematik fokussiert. Ob im Brett-, Karten-, Würfel- oder PC-Format, bringen Sie die gewünschten Inhalte in spielerischer Form an Ihr Kind. Achten Sie jedoch darauf, dass die Medieninhalte auf den aktuellen Lehrplan des jeweiligen Bundeslandes, die Schulart und die Schulbücher abgestimmt sind. Hierbei sprechen Sie sich am besten mit den Lehrpersonen ab.

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Neben der Wissensvermittlung wird bei Gesellschaftsspielen auch die Persönlichkeits- und Kompetenzentwicklung gefördert. 

Kinder lernen so spielerisch, mit Enttäuschungen und Niederlagen umzugehen und diese richtig zu verarbeiten. Bei Spielen wie „Mensch ärgere dich nicht“ lässt sich der ansteigende Frust beim Schwinden der eigenen Figuren nicht übersehen. „Ich mag nicht mehr!“ oder „Das ist unfair!“ ist dann eine typische Aussage der Kleinen.

In diesem Fall ist es die Aufgabe der Eltern, den Kampfgeist zu wecken und die Möglichkeit, dass es beim nächsten Mal wieder die Chance zum Gewinnen gibt, zu besprechen – ein wichtiger Lerneffekt fürs Leben, der ganz nebenbei auch noch das Selbstbewusstsein steigert. Soziale Kompetenzen werden gefördert und gleichzeitig wird vermittelt, dass Fairness und Teamgeist großgeschrieben werden – Eigenschaften, die für das Leben in einer Gesellschaft von großer Bedeutung sind.fago_inserat_05_15_4c_print

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Binden Sie Ihre Kinder in die Entscheidung über den Lernstoff und das Lernpensum mit ein. 

Das motiviert und schafft einen ganz neuen Zugang. Nehmen Sie sich Zeit und lernen Sie gemeinsam mit Ihren Kids, sodass diese merken, wie wichtig Ihnen das Lernen ist.

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Wissen muss gut portioniert sein. 

Geben Sie Ihren Kindern die Möglichkeit zu entspannen und starten Sie erst im zweiten Abschnitt der Ferien mit dem Lern- und Wiederholungsprogramm; je nach Größe der Wissenslücken kann dann ein Zeitfenster festgesetzt werden. Grundsätzlich dient die unbeschwerte Zeit zum Kräfteauftanken, Spaßhaben und vor allem auch dazu, außerschulische Erfahrungen zu sammeln.

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Den Kindern liegt viel daran, möglichst viel Zeit mit ihren Eltern zu verbringen. 

Um jedoch die Selbstständigkeit zu fördern, sollte man – natürlich dem Alter angemessen – Kinder auch alleine lernen lassen. Durch das Interesse der Eltern an bestimmten Themen wird deren Faszination an die Kinder weitergegeben. Lassen Sie Ihren Kindern den nötigen Raum, um eigenständig zu lernen und selbstständig Interesse für ein spezielles Thema zu entwickeln.

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Sie sehen, um einen ganz neuen Zugang zu Lerninhalten zu ermöglichen, gibt es viele Alternativen zu altbewährten Lehrbüchern. 

Neue Medien können Lerninhalte mit spielerischen Situationen verknüpfen und damit die Motivation steigern. Alternative Perspektiven können ideal genutzt werden, um nicht verstandene Lerninhalte aus einer anderen Sichtweise zu beleuchten und leichter zu verstehen. Auch ein Ausflug ins Technische Museum oder in den Tierpark lassen vermeintlich trockene Themen zu einem Abenteuer für die ganze Familie werden.

Als Belohnung sind gemeinsame Ausflüge ideal, denn gemeinsam etwas zu unternehmen ist für Kinder interessanter als materielle Dinge. Auch das Fernsehen wirkt sich eher negativ auf die Lernleistung aus, da Kinder heutzutage eine enorme Flut an visuellen Eindrücken verarbeiten müssen. Daher tut sich das Gehirn schwer, schulische Inhalte zu verankern. Wir möchten das Fernsehen nicht schlechtmachen, denn es gibt durchaus sinnvolle Programme und Sendungen; hier macht jedoch die Dauer den entscheidenden Unterschied!bgj-schreiner_inserat_07_15_4c_print

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Das A und O beim Lernen ist und bleibt die Motivation. 

Überlegen Sie mit Ihrem Kind gemeinsam, was gelernt werden soll, und fördern Sie ihr Kind in seinen Entscheidungen. Ermutigen statt kritisieren heißt die Devise. Mit Sätzen wie „Du kannst das!“, „Du schaffst das!“ werden die versteckten Kräfte und Reserven der Kids hervorgelockt und Interesse geweckt. Stecken Sie realistische Ziele, denn in kleinen Schritten klappt der Start ins neue Schuljahr umso besser.

Freizeittipps bei Regenwetter:

 

Erlebnisbad: z.B. Alpamare Bad Tölz

Kinobesuch: z.B. Park-Kino Bad Reichenhall

Indoorspielplätze: z.B. Babalu Funpark Traunstein

Zoo oder Tierpark: Zoo Salzburg, Zoo München

 



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