Faszination Tennis

Autor/in: Ingrid Kulzer
Bild: Andresr | Dreamstime.com (1) Euroelite Germany (4)

Mike Andreasson und Nico Reissig betreiben gemeinsam mit ihrem Team die Euroelite-Germany-Tennisschule in Piding. Nico Reissig ist ehemaliger Profi-Tennisspieler, während Mike Andreasson als Trainer bereits viel Erfahrung sammeln konnte. Aufgrund dieses breitgefächerten Praxis-Know-hows wissen die beiden ganz genau, worauf es beim Tennis im privaten wie auch im Profibereich ankommt, und können ihre Schüler ideal unterstützen. Wir haben uns mit den Profis unterhalten.

.Infotext Euroelite Germany

Was macht für euch die „Faszination Tennis“ aus?“

Mike Andreasson: Tennis hat extrem viele Facetten. So können beispielsweise schon kleine Kinder mit dem Training beginnen und selbst Rentner im hohen Alter immer noch aktiv spielen. Kein anderer Sport bietet so viele Möglichkeiten. Uns ganz persönlich begleitet der Sport Tennis schon seit unserer Jugend nahezu jeden Tag und bedeutet uns daher natürlich Alles.

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Wie seid ihr als Jugendliche zum Tennis gekommen?

Nico Reissig: Mein Vater war selber Profi und hat eine eigene Tennisschule betrieben. So bin ich da dann irgendwie auch reingerutscht. Ursprünglich wollte er nicht, dass ich den Sport einmal genauso intensiv betreibe wie er, weil er wusste, wie hart das sein kann. Aber für mich gab es eigentlich schon immer nur diese eine Option.

Mike Andreasson: Das war bei mir sehr ähnlich. Ich habe verschiedene Sportarten ausprobiert, aber letztendlich war Tennis schon immer das einzig Wahre für mich.

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Wie ist die Euroelite Germany in Piding entstanden?

Mike Andreasson: Euroelite ist eigentlich ein großer Träger des Tennissports aus Skandinavien, der über 140 Spieler betreut. Als ich die Möglichkeit bekam, in dieses Programm als Gesellschafter aufgenommen zu werden, gingen wir gleichzeitig den Schritt, die Tennisschule hier in Piding in Euroelite Germany umzubenennen.

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Was zeichnet euer Konzept aus?

Nico Reissig: In Deutschland und in Österreich sind fast alle Tennisschulen privat und die Trainingsstunden daher fast unbezahlbar, wenn man den Sport professionell betreiben möchte. Unser Programm „Junior Academy“ macht es allen Spielern möglich im Bereich Leistungssport drei Mal drei Stunden pro Woche kostengünstig zu trainieren. In der neu eröffneten „Pro Academy“ wird den Spielern sogar eine Komplettbetreuung angeboten. Unsere Philosophie ist: Tennis muss für jedermann leistbar sein.

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Was würdet ihr Tennisanfängern raten oder empfehlen?

Mike Andreasson: Gerade am Anfang ist es wichtig, regelmäßig zu trainieren, um schnelle Fortschritte zu sehen. Das bedeutet also in jedem Fall ein- bis zweimal Training die Woche. Außerdem sollten Neulinge professionelle Unterstützung bekommen, das heißt Stunden bei einem Trainer nehmen, der ihnen die besten Übungen und Techniken zeigt. Wir haben seit kurzem ein neues Programm für den Einstieg aufgenommen, das sich Fast Learning nennt. Man lernt hier an drei Tagen die wichtigsten Grundlagen, so dass man anschließend bereits richtig spielen und seine Fähigkeiten ideal ausbauen kann.

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Man sagt ja immer, dass Tennisspielen einem auch viele soziale Kompetenzen vermittelt. Wie seht ihr das?

Nico Reissig: Ich glaube, dass Tennis absolut charakterbildend ist. Man ist ständig am Reden, unterhält sich mit Partnern, Kollegen, Gegnern und schult so konstant seine kommunikativen Fähigkeiten.

Mike Andreasson: Auch wenn man ins Ausland geht, hat man mit Tennis schnell die Möglichkeit, Anschluss zu finden und sich ideal zu integrieren. Ein weiterer Punkt ist meiner Meinung nach, dass man beim Tennis gezwungen wird, lösungsorientiert zu denken und sich schnell auf neue Situationen einzustellen.

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Ihr setzt in euren Programmen verstärkt auf mentales Training. Wie funktioniert das?

Mike Andreasson: Ich persönlich habe Sportpsychologie studiert, darum war das für mich stets besonders wichtig. Mentale Stärke ist gerade im Sport das A und O. Man kann noch so gut trainiert sein und eine perfekte Technik haben, wenn man geistig überhaupt nicht vorbereitet ist, nützt das alles nichts – es fehlen die Konzentration, der Wille und die Beherrschung über den eigenen Körper.

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Wie kann man sich so ein mentales Training vorstellen?

Mike Andreasson: Mentales Training bedeutet zuerst keine konkreten Übungen, sondern ist vielmehr ein Prozess. Jedes Gespräch mit dem Trainer oder mit den Mitspielern und jede weitere Erfahrung im Zusammenhang mit dem Sport stellen eine Lehre und somit mentales Training dar. Über Monate und Jahre bildet sich dadurch ganz von selbst ein immer stärkerer und auch weiserer Geist.

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Wie schafft man es, mit Rückschlägen oder langwierigen Verletzungen umzugehen?

Nico Reissig: Zum einen vermisst man als Sportler das tägliche Training und das Gefühl, auf dem Platz zu stehen, ziemlich schnell und kämpft sich daher meist wieder zurück zum Erfolg. Zum anderen gehören Sportler oft zu den Menschen, die Misserfolge nicht als Niederlage sehen, sondern als eine Herausforderung für neue Ziele. Somit sollte man nach Rückschlägen niemals die Motivation verlieren, sondern gerade dann noch härter trainieren.



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