LL-Training

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Autor: Redaktion Impuls Lifestlye

Personal Training auch für Menschen mit Behinderung

Sport ist für unsere Gesundheit sehr wichtig. Wer sich körperlich betätigt, beugt u.a. Bluthochdruck, Cholesterin oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Doch nicht nur das, nach einer Runde Sport fühlen wir uns gleich viel wohler in unserer Haut; und als netten Nebeneffekt arbeitet man damit an seiner Traumfigur. Doch dass Sport etwas ganz Persönliches ist, bei dem jeder andere Ziele und Vorlieben hat, weiß auch Personal Trainer Luciano Lerose, und genau darauf geht er bei seinen Personal Trainings ein.

Ein individualisiertes Training, das genau auf die Bedürfnisse der Klienten angepasst ist, hat für Luciano Lerose oberste Priorität.

Immerhin hat jeder Mensch eine andere Anatomie, einen anderen Stoffwechsel, eine andere Motivation, andere Stärken und andere Schwächen. Auf das gilt es beim Training Rücksicht zu nehmen, wenn man den bestmöglichen Erfolg erzielen möchte. Und genau das ist das Ziel des Personal Trainers: Das Beste aus seinem Klienten herauszuholen, ohne ihn dabei zu überfordern. 

Mit dieser Einstellung ist es kein Wunder, dass zu den Kunden des Trainers auch Menschen mit Behinderung zählen.

Gemeinsam werden die sportlichen Möglichkeiten und Vorlieben ausgelotet, um dann das optimale Trainingsprogramm zu finden. Dabei wird entweder im Einzeltraining gearbeitet oder in der Gruppe. 

Zu den Vorteilen eines Gruppentrainings zählt der Kontakt zu Gleichgesinnten und der gemeinsame Austausch. Für Lucianio Lerose ist es von großer Bedeutung, seinen Klienten auf Augenhöhe zu begegnen und einen wertschätzenden und respektvollen Umgang miteinander zu pflegen. Er und Sie werden schließlich zu einem Team, und in einem Team hält man zusammen und unterstützt sich gegenseitig.

Wie kann man trotz Behinderung effektiv trainieren?

Trainieren ist ein sehr dehnbarer und individueller Begriff. Man trainiert nur, wenn folgende drei Grundsätze gegeben sind:

regelmäßig

nachhaltig

systematisch

Diese drei Grundsätze können bei allen Menschen angewendet werden, da ich bei meinem Training individuell auf den Menschen und seine Bedürfnisse eingehe. Ein Rollstuhlfahrer hat andere Ziele als ein Mensch mit Trisomie 21 oder Autismus-Spektrums-Störung. Sicherlich muss man sich mit diesen Beeinträchtigungen auskennen, um die Menschen nicht zu irritieren oder zu überfordern. Egal ob man behindert ist oder nicht – jeder Mensch kann sich bewegen und erlebt Bewegung anders oder nimmt sie anders wahr. Für einen Rollstuhlfahrer ist das Bewegen der Arme oder Beine schon ein Erfolg, oder dass er einen Widerstand überwinden kann.  Andere möchten z. B. selbständig die Treppe hochgehen, ein Glas anheben, das Besteck selbst halten etc. Durch regelmäßiges Training können diese Ziele erreicht werden.

Wie sieht für Sie eine typische Trainingseinheit aus?

Wir trainieren in einer Gruppe oder im Einzeltraining an einem Ort, an dem sich meine Kunden wohlfühlen. Sei es im Freien, in der Einrichtung/Werkstatt oder in Räumlichkeiten, die mir als Trainer zur Verfügung stehen. Nach einem kurzen „Warm-up“, welches die Sehnen, Bänder und Gelenke mobilisiert, sowie nach einer kurzen sensomotorischen Einheit geht das eigentliche Training los. Dabei achte ich sehr auf die Stärken und Schwächen meiner Kunden. Als Trainer analysiere ich die Stärken und baue das Training so auf, dass die vorhandenen Ressourcen genutzt werden können, um die Schwächen damit zu überwinden. Nach ca. 45 bis 50 Minuten ist das Training zu Ende. Es wird die Stunde noch mal durchgesprochen und reflektiert.

Welche Vorteile bringt es, wenn Menschen mit Behinderung sich sportlich betätigen?

Durch das regelmäßige Training wird primär die Muskulatur gestärkt, was wiederum Wirbelsäulenproblemen oder Kontrakturen vorbeugt. Präventiv wird auch das Herz-Kreislauf-System trainiert, was das Risiko für allgemeine Volkskrankheiten wie Diabetes Mellitus, Schlaganfälle oder Herzinfarkte minimiert.

Mein Ziel bei Menschen mit Behinderung ist aber neben dem Fitness-Fortschritt vor allem die positive Entwicklung der Persönlichkeit. Sport löst viele Neurotransmitter im Gehirn aus, die sich positiv auf das Seelenleben der Menschen auswirken. Sportlich aktive Menschen sind zu 90 % fröhlicher, ausgeglichener und aktiver. Dadurch haben sie mehr Selbstvertrauen, und werden durch das größere Vertrauen in sich selbst selbständiger, was wiederum zu einer besseren Lebensqualität führt. 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, Ihr Trainingsangebot speziell an Menschen mit Behinderung zu richten?

Alle Menschen haben eine Sache gemeinsam. Sie möchten selbständig, selbstbestimmt und unabhängig leben. Aus diesem Grund habe ich mich dafür entschieden, in der Behindertenbegleitung zu arbeiten, um den Menschen durch individuelle Konzepte zu mehr Selbstständigkeit zu verhelfen. Während meiner Ausbildung und meiner Arbeit habe ich viele unterschiedliche Konzepte und Förderprogramme kennengelernt, die es ermöglichen sollen, selbstständiger zu leben. Jedoch fehlten mir bei diesen Programmen die körperliche Mobilität sowie die gesundheitliche Prävention. Was hilft es, wenn Menschen selbst Entscheidungen treffen können, aber für die Ausführung auf Hilfe von außen angewiesen sind?

Welche Voraussetzungen sollte man mitbringen, um mit Ihnen trainieren zu können?

Motivation

offen für Neues sein

bereit sein, etwas verändern zu wollen

Ziele (Was möchte ich erreichen?)

Durchhaltevermögen

Verantwortungsbewusstsein

Spaß und Freude


Kontakt & Informationen:

LL–Training | Hochkönigstraße 3 | 83451 Piding

Tel.: +174 2875578 | www.ll-training.de




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