Nachhaltigkeit

Bild: Rfischia | Dreamstime
Autor: Dr. Christoph Werner

Wenn man sich im Rahmen eines zu schreibenden Kommentars mit einem Thema auseinandersetzen soll, hat das immer auch etwas Gutes: Man stolpert über Fakten, die man noch nicht kannte.

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In Bezug auf den Begriff „Nachhaltigkeit“ war ein Fakt erschreckend: Wir reden seit 300 Jahren davon. Damals im Hinblick auf die Holzbewirtschaftung niedergeschrieben, haben wir vor etwa 30 Jahren (270 Jahre später!) dann auch schon gemerkt, dass es wirklich keine gute Idee ist, unsere ganze Waldfläche in Fichtenmonokulturen zu verwandeln. Dafür kommt jetzt der Mais. Mal sehen, wie lange es dauert, bis wir merken, dass uns auch der auf die Füße fallen wird.

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Nun aber zur Nachhaltigkeit. Inzwischen ist es ein Gummiwort geworden, mit dem alle Interessenvertreter hausieren gehen. Grundlegend ist es der Erhalt eines Systems – hinsichtlich Wirtschaft, Sozialstrukturen oder (und das ist zur Zeit in aller Munde) der Ökologie. Jeder redet davon, dass bei allen Nutzungsmöglichkeiten der Natur dieselbe unbedingt erhalten bleiben muss. Doch wir haben das Gefühl, unsere Erde zerstören  hauptsächlich die Politiker. Tun sie wohl auch. Doch wir helfen ganz ordentlich nach.

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Wir werfen denen da oben vor, unsere Welt mit Pestiziden zu verseuchen und nichts gegen die Erderwärmung zu unternehmen. Gleichzeitig werfen wir unsere Fastfood-Tüten in die Natur und lassen unsere gespritzten Erdbeeren aus China oder weiß Gott woher einfliegen. Unser Vorwurf ist sicher richtig. Mit unserem Handeln verzichten wir aber auf das Recht, uns beschweren zu dürfen. Entsprechend dem Slogan: „Wer im Supermarkt ein Hendl für 1,20 € kauft, gibt an der Kasse das Recht ab, sich über Massentierhaltung zu beschweren.“

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Nachhaltig leben kann jeder Einzelne von uns. Ein paar Beispiele.

Niemand muss Vegetarier werden, um die Welt zu retten. Aber wir sollten bewusst Fleisch essen. Und nicht nur das Fleisch, auch unser Gemüse etc. sollte „nachhaltig“ produziert sein. Das heißt, wir sollten der Erde nicht mehr Schaden bei der Produktion der Nahrungsmittel zufügen, als sie für uns Nutzen haben. Und schon gar nicht so viel, dass sie sich nicht mehr davon erholt!

Aber was soll‘s! Den „Point of no return“ haben wir eh schon überschritten. Es ist schon egal, was wir jetzt noch tun. Stimmt zwar leider. Aber wir können im Namen unserer Kinder und Kindeskinder zumindest den Fuß vom Gaspedal nehmen!

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Wie wir das machen sollen? Achten wir schon im Kleinen darauf, was wir unserer Natur antun. Boykottieren wir die Großkonzerne, denen jeder Cent Gewinn mehr wert ist als unser Überleben. Die unsere Erde mit Pestiziden überziehen, damit sie uns viel von ihrem Soja verkaufen können.

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Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das schwer ist und man zu Rückfällen, zur Nicht-Nachhaltigkeit neigt. Klar, der auf lange Sicht schädlichere Weg ist leider der auf kurze Sicht bequemere und meist billigere. Aber auch wenn TTIP kommt, brauchen wir nicht unser Hirn abzuschalten. Wir sind keine Lemminge, die dem Erstbesten hinterherspringen müssen, wenn er von der Klippe springt (was nebenbei eine nette Legende ist, aber so nicht stimmt)! Wir können uns wehren. Denn WIR haben es in der Hand, was mit unserer Welt passiert!

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Kontakt & Informationen:

Christoph-WernerDr. Christoph Werner | Lohenstraße 5 | 83395 Freilassing | Tel.: +49 8654 9359 | www.tierarzt-freilassing.de

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