Ronny Völkel

Autor/in: Ingrid Kulzer
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Der Kreativkoch des Gut Edermann im Interview

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Ronny Völkel ist Kreativkoch aus Leidenschaft und verwöhnt seine Gäste im Gut Edermann in Teisendorf regelmäßig mit ausgewählten regionalen Köstlichkeiten. Dabei setzt der Spitzenkoch – ganz dem Trend zur Regionalität entsprechend – auf Qualitätszutaten aus der Region und bezieht auch die heimische Kräuterwelt mit ein. Wir wollten mehr über seine Philosophie des Kochens sowie seine Erfahrungen in der Küche wissen und trafen den sympathischen Küchenchef zum Interview.

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Warum, würdest du sagen, ist das Kochen dein Traumberuf?

Ich denke, in diesem Beruf kann man durch ganz einfache Dinge, nämlich leckere Speisen, Menschen glücklich machen. Das macht für mich die Faszination dieses Berufs aus. Natürlich spielt auch die Kreativität eine riesengroße Rolle. Ich bin sehr bemüht, stets aktuell zu sein und die Trends in der Küche mitzugehen.

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Warum hast du dich als Kreativkoch für das Gut Edermann entschieden?

Einerseits war für mich die familiäre Führung ausschlaggebend. Andererseits waren es aber natürlich auch die tollen Gäste, die das Haus hat, und die Tatsache, dass es mir ein wunderschönes Ambiente für meine Arbeit bietet. Das Gesamtpaket war hier einfach unschlagbar.

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Was ist für dich das Wichtigste beim Kochen?

Das Wichtigste ist für mich die Ehrlichkeit. Das heißt für mich, zwar das Maximale aus dem Produkt herauszuholen, es jedoch nicht zu verfälschen. Der Gast sollte stets wissen und erschmecken, was genau er da am Teller hat – kurz gesagt: ehrlich mit den Lebensmitteln umzugehen.

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Da sprichst du jetzt gerade einen sehr wichtigen Punkt an. Ihr setzt bei euren Zutaten auf regionale Qualitätsprodukte. Warum?

Ich bin der Meinung, dass wir in unserer Region eine derartige Vielfalt an heimischen Lebensmitteln geboten bekommen, dass es eigentlich überhaupt nicht notwendig ist, viel von außen zuzukaufen. Wir versuchen, soweit es irgendwie möglich ist, alles aus dem Umland zu beziehen, so dass wir ein wenig dabei mithelfen, die regionalen Anbieter zu fördern. Das geht vom Fleisch über die Säfte bis hin zu den Kräutern, die wir sogar selbst, direkt vor dem Haus, anbauen. Man arbeitet so auch auf einer ganz anderen Vertrauensbasis und weiß: Wenn man ganz kurzfristig einmal etwas Außergewöhnliches benötigt, werden sich die regionalen Anbieter dafür einsetzen, dies möglich zu machen.

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Hast du einen Einkaufstipp für unsere Leser? Von wem bezieht ihr eure Produkte?

Mein persönlicher Tipp ist in Sachen Brot und Backwaren zum Beispiel die Bäckerei Wolfgruber in Anger, die nur Bioprodukte mit Demeter-Zertifizierungen anbietet. Auch mit der Metzgerei Drechsler in Bad Reichenhall haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht.

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Worauf sollte man denn beim Fleischkauf speziell achten?

Man sollte unbedingt darauf achten, dass es aus der Region kommt und wenn möglich ein Bioprodukt ist, um die Nachhaltigkeit zu fördern.

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Eine Frage, die mich persönlich brennend interessiert: Wie bekomme ich das perfekte Steak?

Ganz wichtig ist natürlich die Qualität des Fleisches. Bei einem 200-g-Rinderfiletsteak wäre meine Empfehlung, dass man es zuerst scharf an beiden Seiten anbrät und es dann für ungefähr acht Minuten im vorgeheizten Backofen bei ca. 180 Grad garen lässt. Anschließend sollte man es noch drei bis vier Minuten liegen und ziehen lassen, so dass das Fleisch sich erholt.

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Der Frühling ist bekanntlich auch die Zeit der Kräuter. Welche Kräuter findest du besonders wichtig? Was darf in keiner Küche fehlen?

Die wichtigsten Kräuter sind natürlich die konventionellen Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Kerbel, Petersilie usw. Wir haben eine Wildkräuterpädagogin im Haus, die uns einmal im Quartal schult, und arbeiten daher auch sehr viel mit Kräutern wie Spitzwegerich, Schafgarbe, Pimpinelle, Gundermann und diversen Blüten wie Kapuzinerkresse und vielen mehr.

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Welche Tipps hast du in Sachen Frühlings- und Sommerküche für unsere Leser?

Auf jeden Fall, das Thema Kräuter in die Küche mitzunehmen. Sie sind sehr gesund und machen das Essen auch geschmacklich interessant. Kräuter passen zum Beispiel auch hervorragend zu Fischgerichten. Ein Tipp wäre etwa die Renke, die jetzt am Chiemsee Saison hat. Kombiniert mit frischen Kräutern und Spinat wäre das ein tolles Frühlingsgericht.

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Kontakt und Informationen: 

Gut Edermann | Holzhausen 2 | 83317 Teisendorf | Tel.: +49 8666 9273-0 | info@gut-edermann.de | www.gut-edermann.de

Rezepttipp: Thunfisch im Nori-Blatt



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