Superfoods

Bild: Marilyna | Dreamstime.com
Autor/in: Nina Harner

Sogenannte „Superfoods“ sind Lebensmittel mit besonderen Eigenschaften, die Ihre Gesundheit positiv beeinflussen können. Doch nicht die einmalige Einnahme in kleinen Mengen im morgendlichen Müsli führt zum gewünschten Ziel, sondern ein regelmäßiger Einsatz der Superfoods, in großen Rationen im Speiseplan integriert. Wir haben uns mit dem Thema Superfoods näher auseinandergesetzt und einige Daten und Fakten für Sie zusammengefasst.

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Um überhaupt als echtes Superfood zu gelten, muss ein Lebensmittel gewisse Kriterien erfüllen. Verschiedene Lebensmittel liefern im Vergleich zu anderen einen bestimmten Stoff oder mehrere Nähr-, Wirk- und Vitalstoffe in großen Mengen. Sie sind dabei möglichst naturbelassen und stammen aus Bio-Erzeugung oder im besten Fall aus Wildwuchs. Ein echtes Superfood muss zudem ein vollwertiges und ganzheitliches Lebensmittel sein, wobei man hier nicht von einem einzelnen Vitamin oder extrahierten Pflanzenstoffen spricht, da diese eher als Nahrungsergänzungsmittel bezeichnet werden. Superfoods müssen nicht immer teuer sein. Denn nicht nur Lebensmittel aus entfernten tropischen oder arktischen Regionen sind Superfoods, auch im mitteleuropäischen Raum sind sie vorhanden, wie Löwenzahn, Petersilie oder Brennnessel.

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Selbstverständlich finden Superfoods auch im Gesundheitsbereich große Beachtung. Sie gelten als heilende Lebensmittel aus der Natur, stehen jedem zur Verfügung und können von jedem genutzt werden. In Krankheitsfällen ist die bestmögliche Ernährung das A und O, um wieder zu genesen – dabei sollten wir ein großes Augenmerk auf die Superfoods und deren Kombination legen, um unseren Körper zu unterstützen, wo es nur geht. Sie wirken antioxidativ, entzündungshemmend und aktivierend auf die Funktion der Ausleitungs- und Entgiftungsorgane. Die beste Wirkung erhalten Sie durch die Kombination von Superfoods mit einem gesunden Lebensstil, d. h. in Verbindung mit ausreichend Bewegung, gesundem Schlaf, frischer Luft, Entspannung und Sonnenlicht.

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Unzählige Studien beschäftigen sich mit den sekundären Pflanzenstoffen, die hoch konzentriert in den unterschiedlichsten Lebensmitteln vorhanden sind. Sie sind die Aktivisten, die bei Alzheimer, Diabetes, Herzschäden, Übergewicht, Krebs, Förderung der Konzentrationsfähigkeit usw. unterstützend zur Genesung beitragen. Nicht nur bei unterschiedlichen Krankheitsbildern wird gerne auf Superfoods zurückgegriffen, sondern auch dann, wenn es darum geht, die Fitness, die Power und die Attraktivität zu fördern. Ihrem Körper zuliebe sollten Sie Superfoods in Ihren Speiseplan mit aufnehmen. Spätestens nach vier Wochen können Sie sich selbst von der Wirkung überzeugen. Das Energielevel, Ihr Wohlbefinden und Ihre Leistungsfähigkeit steigen, und damit wirkt Ihr Erscheinungsbild insgesamt vitaler.embios

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Green Foods: Wildpflanzen (Löwenzahn, Brennnessel usw.), Gräser (Gerstengras, usw.), Moringa, grüne Kulturgemüse (Salat, Spinat, Sellerieblätter usw.), Gartenkräuter (Petersilie, Basilikum, Melisse usw.) und Algen. Green Foods können vor Demenz sowie Diabetis schützen und entgiften.

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Traubenkerne: Trauben mit Kernen enthalten jede Menge sekundärer Pflanzenstoffe, unter anderem das Oligomere Proanthocyanidine (OPC). Einsatz finden OPC’s bei Neurodermitis, Psoriasis oder Allergien, da sie stark verjüngend wirken und das Gewebe sowie die Haut reparieren. Ferner regen sie das Haarwachstum an und finden manchmal auch in der Krebstherapie ihren Einsatz.

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Aronia-Beeren: Die enorme Menge an Anti-
oxidantien macht Aronia-Beeren in Kombination mit grünem Blattgemüse zu sagenhaften Gesundheitsgiganten. In Saftform halten sie das Adernsystem elastisch. Besonders zu empfehlen ist der leckere Aroniasaft für Menschen mit Herz-Kreislaufproblemen.

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Ingwer: Ganz egal ob in Tee, Saft, Wasser, Smoothies oder Proteindrinks – Ingwer passt immer. Er sorgt für Schwung, Konzentration und Frische, hilft bei Übelkeit und wirkt schmerzlindernd, vor allem bei Kopf- und Muskelschmerzen. Auch bei Haarproblemen wie Haarausfall wird Ingwer gerne eingesetzt.

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Erdmandel: Die Erdmandel gehört zur Familie der Gräser und kann auch von Nussallergikern problemlos verwendet werden. Bei der Verdauung erzeugt die Erdmandel einen Stoff, der die Schleimhäute im Magen-Darmbereich aufbaut. Besonders beliebt ist die Erdmandel bei Menschen mit einem empfindlichen Magen.

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Hagebuttenpulver: Gewonnen aus den Früchten des Hagebuttenstrauches ist das Pulver ein absoluter Geheimtipp bei Gelenkentzündungen.

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Corakorn: Corakorn ist die älteste Urhirsesorte und reich an Silicium und Calcium. Sie bringt den Säure-Basenhaushalt ins Gleichgewicht und sorgt für eine spürbare Erleichterung bei Gelenkbeschwerden.

Tipp:

Bei einer schmerzhaften Blasenentzündung bringt Cranberrysaft schnelle Linderung! (Erwin Hurter, Inhaber des Bioladens in Freilassing)

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Genießen Sie den Geschmack von Superfoods und lassen Sie sich von ihrer Wirkung überraschen. Wir wünschen einen guten Appetit!



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