Thomas von den HuberBuam

Bildquelle: HuberBuam
Autor: Sven Kulzer

Thomas von den HuberBuam im Impuls-Lifestyle-Interview

.Thomas Huber zählt zu den besten und bekanntesten Kletterern Deutschlands und hat es gemeinsam mit seinem Bruder Alexander geschafft, dem Klettersport eine ganz neue Bekanntheit zu verleihen. Mit seinem authentischen und sympathischen Auftreten begeistert er nicht nur seine Fans, sondern ist auch ein gutes Vorbild für Zielstrebigkeit, Motivation und Einsatz. Da liegt es eigentlich auf der Hand, dass uns die Suche nach spannenden Persönlichkeiten in unserer Region direkt zu dem sportlichen Allroundtalent, Sänger und beliebten Redner führte.

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Impuls Lifestyle: Erstmals vielen Dank, dass du dir Zeit für uns nimmst! Wir haben gehört, dass du gerade von einer Expedition zurückgekommen bist?

Thomas Huber: Ja, das stimmt, ich komme gerade von einem Abenteuer aus Patagonien zurück. Man kann dazu aber eigentlich schon fast nicht mehr Expedition sagen, denn Patagonien ist ein wunderschöner Ort, an dem man viele Annehmlichkeiten hat. Man kann sehr gut essen, verbringt Zeit mit Freunden und geht bouldern (Anm. d. Redaktion: Darunter versteht man das Klettern ohne Kletterseil und Klettergut in Felswänden oder in Kletterhallen) – man kann es sich wie das Chamonix der südlichen Halbkugel vorstellen. Es sind wahnsinnig viele Kletterer da und wenn das Wetter gut wird, dann geht man in die Berge und klettert. Von meiner Seite her hat es sich schon so eingebürgert, dass ich fast jedes Jahr hinunterfahre – nicht nur wegen dem Bergsteigen, sondern vor allem auch aus freundschaftlichen Interessen.

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Impuls Lifestyle: Quasi ein Ort, an dem Kletterer aus der ganzen Welt zusammenkommen?

Thomas Huber: Genau, von Amerikanern über Spanier trifft man hier sehr viele bekannte Gesichter. Man knüpft neue Freundschaften und verbringt einfach eine sehr schöne Zeit.

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Impuls Lifestyle: Du und dein Bruder sind mit die bekanntesten und besten Kletterer Deutschlands. Wie kommt man als Sportler zu so viel Aufmerksamkeit?

Thomas Huber: Na ja, sagen wir: Bayerns; es gibt ja noch einige weitere sehr gute und bekannte Kletterer, wie zum Beispiel Stefan Glowacz aus Tittmoning. Ich glaube, rein vom Namen her haben wir als Brüder eine sehr positive Marke entwickelt. Vielleicht auch, weil wir bodenständig und ehrlich sind und uns nicht verbiegen lassen. Weil wir so sind, wie wir sind.

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Impuls Lifestyle: Wie bist du eigentlich zum Klettern gekommen?

Thomas Huber: Das hat als Kind schon angefangen. Eigentlich genau so, wie es heute auch bei meinen Kindern ist. Der Vater war ein fanatischer Kletterer und nahm seine Kinder mit. Damals ging es jedoch nicht in die Kletterhalle, sondern nach draußen in die Berge. Früher war das schon noch einmal etwas anderes – und vor allem auch gefährlicher. Die Heranführung ans Klettern hatte bereits sehr viel mit alpinen Gefahren zu tun.

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Impuls Lifestyle: Man kann also sagen, dass die Kletterhallen hierbei ein großes Plus an Sicherheit gebracht haben und eigentlich nichts mehr passieren kann?

Thomas Huber: Passieren kann immer etwas und es passiert natürlich auch immer noch genug, deswegen ist es wichtig, dass die Kids immer jemanden an der Seite haben. Die Kinder müssen sich stets bewusst sein, was sie tun, und man muss sie immer wieder darauf aufmerksam machen: „Ihr habt jetzt Verantwortung und müsst jeden Moment genau aufpassen, was ihr tut.“ Und trotzdem ist es wichtig, dass zusätzlich noch immer jemand dabeisteht und aufpasst.

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Impuls Lifestyle: Was ist denn das ideale Alter für Kinder, um mit dem Klettern zu beginnen?

Thomas Huber: Ich würde sagen, sechs Jahre, weil ich glaube, dass mit fünf oder sechs Jahren der Mensch – und das konnte ich auch bei meinen Kindern beobachten –, von der Koordination her betrachtet, noch nicht befangen ist. In dem Moment, wenn diese Befangenheit eintritt – und das geht bei Kindern schon mit acht oder neuen Jahren los –, entwickeln sich gewisse Ängste, bestimmte Strukturen haben sich bereits eingeschlichen und die Kinder sind nicht mehr so frei. Meine Tochter hat mit sechs Jahren begonnen und ich musste ihr die ganzen Bewegungen gar nicht beibringen, sondern das alles kam von ihr selbst. Das hat jeder Mensch. Nur über die Jahre hinweg – und wir im Erwachsenenalter haben das schon komplett verloren – tun wir uns mit allem Neuen schwer.

Impuls Lifestyle: Was reizt dich am Klettern? Ist es der Weg nach oben oder der Adrenalinkick, wenn man dann oben steht?

Thomas Huber: Klettern ist eine Herausforderung und das Schöne daran ist, dass jeder – egal ob Anfänger oder Profi – individuell seine ganz persönliche Herausforderung finden kann. Genau das ist für mich das Tolle am Klettern und genau darum boomt es wahrscheinlich auch so. Am Ende eines Tages kann man sagen: Wow, jetzt habe ich mein Projekt geschafft, für das ich trainiert habe, Diät gehalten habe etc. Ich finde es immer am schönsten, wenn man, um etwas zu erreichen, auch ein wenig „bluten“ musste. Wenn es ein bisserl wehtut und sei es, dass man sich kasteien muss, um einmal eine Woche kein Bier zu trinken, damit man am Ende der Woche ein Kilo leichter ist. Wenn man das dann schafft, ist alles perfekt! Was mich am Klettern auch noch reizt ist, dass es meiner Ansicht nach viel mit Freiheit zu tun hat. Es fordert mich, es ist schön und die ganze Neugier, die ich in mir habe, hat hier einen perfekten Nährboden. Klettern bietet mir die Möglichkeit, mein Lausbubendenken auszuleben. Nach Pakistan zu fahren, mich vorzubereiten, zu überlegen, was nehme ich mit, wenn das Abenteuer beginnt und man plötzlich einer dieser wilden Kerle ist, die losziehen …

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Impuls Lifestyle: Welche Grundvoraussetzungen braucht man zum Klettern?

Thomas Huber: Eigentlich gar keine, das ist ja das Schöne am Klettern. Egal ob in der Kletterhalle oder draußen, man findet Kletterer in allen körperlichen Konstitutionen. Manche sind dicker, manche schmäler. Wenn man Leistungsklettern betreibt, ist es natürlich schon wichtig, dass man körperlich in einem guten Zustand ist, aber auch hier ist es ganz individuell. Jemand, der muskulös, kleiner und kompakter ist – wie mein Bruder zum Beispiel –, der fühlt sich in den Überhängen wohler; jemand, der schlanker und schlaksiger ist, dafür eher in den senkrechten Hängen.

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Impuls Lifestyle: Wie geht man damit um, wenn man in der Wand hängt, den Halt verliert und einfach einmal 15 Meter in die Tiefe fällt?

Thomas Huber: Das ist daily business.

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Impuls Lifestyle: Aber macht man sich nicht trotzdem Gedanken, was nicht alles hätte passieren können?

Thomas Huber: Das weiß man auf jeden Fall, aber in diesen Momenten braucht man einfach das Vertrauen zu seinem Partner und ich muss auch sagen, dass ich mich bei manchen Touren, die schwierig zum Absichern sind, nicht von jedem sichern lassen würde.

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Impuls Lifestyle: Das heißt, fürs Klettern muss man auch mental sehr stark sein, oder?

Thomas Huber: Ja, auf jeden Fall, und es geht auch nicht jeden Tag. Man muss sich im Vorfeld schon sicher sein, dass man fit und alles in Ordnung ist.

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Impuls Lifestyle: Man könnte sagen, dass das Klettern somit auch eine sehr gute Schulung für das Selbstvertrauen ist, oder?

Thomas Huber: Ganz klar. Nicht nur für das Selbstvertrauen, sondern auch für die Selbsteinschätzung. Man muss sich selbst einschätzen und nicht nur nach diesen ganzen Motivations-Chakas nach dem Motto: „Ich kann alles, nichts ist unmöglich“, gehen. Das ist totaler Blödsinn. Es ist zwar alles möglich, aber nur, wenn du dich selber einschätzen kannst und wenn du dich selber dafür vorbereitest. Du musst hart trainieren, mit voller Disziplin, damit du dann irgendwann genau das erreichst, was du dir wünschst.

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Impuls Lifestyle: 2011 traf dich ein schwerer Schlag, denn es gab den Verdacht auf ein Nierenkarzinom, das sich, Gott sei Dank!, im Nachhinein als gutartig herausstellte. Hat dir das Klettern und die dabei gesammelten Erfahrungen geholfen, mit dieser Situation umzugehen?

Thomas Huber: Wenn man so eine Diagnose bekommt, dann steht man erst einmal vor dem Nichts. Man fällt in ein total schwarzes Loch. Es ist keine Angst, sondern eher Apathie und man kann das Ganze eigentlich überhaupt nicht begreifen. Das mitunter Schwierigste ist dabei natürlich, wie man es seinen Nächsten erklärt. Das war für mich extrem schwierig. Als ich dann operiert wurde, kam die Angst dazu, im Speziellen während man nach der Operation auf das Ergebnis wartet. Als ich dann gehört habe, dass es ein gutartiger Tumor ist – was im Vergleich zu einem bösartigen Karzinom, prozentual betrachtet, sehr selten ist –, hat sich für mich sehr vieles im Leben relativiert. Es verändert dein Leben und krem-pelt es noch einmal komplett um. Plötzlich merkt man, was eigentlich das größte Glück im Leben ist. Und das sind nicht die vielen Erfolge, die sind eigentlich nur das Ende der Fahnenstange, das, was du mit deinem Leben indizierst, aber Ausgangspunkt ist ein gesunder Körper. Das vergessen wir heute viel zu oft. Wir malträtieren unseren Körper, wir rauchen, saufen etc. Ich habe selbst einmal geraucht, aber ich habe dann von einem Tag auf den anderen aufgehört, weil ich gesehen habe, dass das meinem Körper nicht guttun kann. Ich glaube, wenn man einmal so ein Erlebnis hatte, dann stellt sich diese Frage auch gar nicht mehr und dann sind die Erfolge alle relativ. Natürlich ist man ehrgeizig, aber wenn man sich dann wieder ganz kurz zurückbesinnt, sagt man sich: „Du hast einen gesunden Körper und ob du da hinauf kommst oder nicht, liegt nur an dir selbst!“

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Was ich für die Bewältigung meiner Krankheit aus dem Extrembergsteigen mitnehmen konnte ist die Erkenntnis, dass wenn du immer den Gipfel fokussierst, du an dem Ziel zerbrechen wirst und nie oben ankommst. Du musst den Gipfel einmal fokussieren und dich motivieren, dann aber all deine Qualität in den nächsten Schritt setzen. Schritt für Schritt gehst du dann voran. Schau nicht immer nur nach vorne, sondern manchmal auch nach unten, wie weit du schon gekommen bist – das ist enorm motivierend! Genau das habe ich auch in meiner Tumorerkrankung versucht umzusetzen. Ich habe mir nicht die Frage gestellt, was ist die Konsequenz, die passieren wird – ob ich sterbe oder nicht –, sondern ich habe mir gesagt: „Du denkst jetzt erst einmal an morgen, suchst dir einen guten Arzt, dann lässt du dich operieren und dann schaust du weiter.“

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Impuls Lifestyle: Hat sich das Klettern für dich verändert, als du deine Kinder bekommen hast?

Thomas Huber: Ja! Am Anfang wollte ich mir das nicht eingestehen – immerhin ist man ja ein harter Kerl und weil man ja auch immer behauptet, dass sich nichts verändert hätte und man immer noch fest im Leben steht; aber das ist eine absolute Lüge. Deine Kinder sind immer ein Teil von dir und sie machen die Entscheidungen, ob du Nein oder Ja sagst, manchmal leichter. Sie sind im Entscheidungsprozess in der Extremsituation immer mit dabei. Ich sage mir immer, es ist kein Berg wert, dass ich nicht sehe, wie meine Kinder älter werden.

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Impuls Lifestyle: Gibt es einen Berg, den du noch unbedingt erklimmen möchtest?

Thomas Huber: Da gibt es mehrere. Aber ich habe mittlerweile aufgehört, eine Liste herunterzupredigen. Ich denke nur mehr von einem Ziel zum nächsten. Ich bin jetzt gerade von dem Cerro Torre gekommen und habe ihn leider nicht ganz geschafft – aber fast. Man wird natürlich gleich gefragt: „Und? Gehst du wieder zurück?“ Aber sicher, bestimmt! Nur daran denke ich noch nicht. Vor mir liegt die Nordwand des Latok 1 und da stecke ich jetzt all meine Energie hinein.

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Impuls Lifestyle: Du hast jetzt auch noch mit dem Fallschirmspringen angefangen. Richtig?

Thomas Huber: Ja, aber das ist eigentlich schon länger her. Ich habe das früher schon einmal angefangen, dann aufgehört und fange jetzt wieder damit an. Ich bin zwar ein bisserl ein Bruchpilot, aber das Fliegen macht mir Spaß. Jetzt mache ich gerade den Schein fürs Paragleiten.

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Impuls Lifestyle: Was fasziniert dich am Fliegen?

Thomas Huber: Ich mag die Elemente. Mir würde bestimmt auch Segeln Spaß machen, aber dafür fehlt mir momentan noch die Zeit. Das Feuer ist in mir, das Wasser möchte ich im Alter noch erklimmen, die Luft fasziniert mich und die Erde – mit dem Bergsteigen –, aus der bin ich gebaut.

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Impuls Lifestyle: Du und dein Bruder engagieren sich für ein tolles Projekt: die „Himalaya Karakorum Hilfe“.

Thomas Huber: Ja, genau, diese Organisation existiert bereits seit 15 Jahren und sie unterstützt Projekte, die in Pakistan organisiert werden. Anfänglich haben wir Wasserleitungen gebaut, da die Wasserversorgung extrem schlecht war, wodurch sehr viele Kinder erkrankt sind. Jetzt haben wir ein Mädchenwohnheim gebaut, damit die Kinder aus den Bergdörfern in eine größere Stadt kommen können, wo sie dann zur Schule gehen und auch gleich studieren. Später gehen sie wieder zurück in ihre Dörfer und dadurch versuchen wir, den Menschen ein Art der Hilfe zu geben, die sie zur Selbsthilfe animiert.

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Impuls Lifestyle: Wie ich gehört habe, bist du auch leidenschaftlicher Sänger bei deiner Band „Plastic Surgery Disaster“.

Thomas Huber: Das stimmt, ich sage ja immer, mehr leidenschaftlich als gut, aber es macht uns jede Menge Spaß. Wir spielen bereits seit zehn Jahren zusammen und es ist für uns toll, gemeinsam diese Musik zu machen. Es ist nicht Punk, nicht Heavy Metal, sondern eine ganz spezielle Richtung. Für mich ist es die perfekte Rockmusik. Wir machen nur selbst geschriebene Stücke und spielen sehr selten live, da ja jeder seinem Beruf nachgeht. Man kann sagen, es ist mittlerweile ein wenig mehr als ein musikalischer Stammtisch, aber wir haben sogar schon eine CD aufgenommen. Ich bin dabei verantwortlich für den Gesang, schreibe die Texte unserer Songs und spiele Gitarre. Häufig dienen meine Expeditionen als Inspiration, wie zum Beispiel bei dem Lied „Mountain High“ oder „Desire“, dessen Text mir in Patagonien eingefallen ist.

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Impuls Lifestyle: Vielen Dank für das tolle Interview und die vielen Einblicke in dein Leben. Wir wünschen dir für deine zukünftigen Besteigungen und Vorhaben das Allerbeste.



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