Was Aufräumen mit unserem Wohlbefinden zu tun hat?

Bilder: kostikovanata, SARENA CROWE - stock.adobe.com
Autor: Katharina Altmann

Wie oft nehmen wir uns vor, in unseren eigenen vier Wänden endlich für Ordnung zu sorgen, aber scheitern dann doch daran. Dabei ist Aufräumen eigentlich das Einfachste der Welt, man muss schließlich nur eine Sache nehmen und sie an den richtigen Platz stellen, oder? Warum fällt es uns dann so schwer Ordnung zu halten? Wie funktioniert das richtig, und welchen Einfluss hat ein aufgeräumtes Zuhause auf unser Leben?

Vielleicht klappt das System, kurz bevor der Besuch kommt noch schnell alles irgendwo zu verstauen, oberflächlich ganz gut, aber eine grundlegende Ordnung wird dadurch nicht hergestellt. Doch dabei wäre genau das so wichtig, um ein glückliches Leben führen zu können. 

Das weiß auch der japanische Aufräum-Coach Marie Kondo, die davon berichtet, dass ehemalige Kunden von ihr sich sicher sind, dass das Aufräumen und Entrümpeln nachhaltig ihr Leben verändert hat. 

Der eine hat gekündigt und endlich seinen Traumjob gefunden, die anderen führen jetzt eine glücklichere Ehe. Dieser Idee liegt auch das japanische Sprichwort „Die Unordnung im Zimmer entspricht der Unordnung im Herzen“ zu Grunde, denn wie es um uns herum aussieht, ist ein Spiegelbild unseres Innenlebens. 

Demnach fühlen wir uns selbst viel geordneter und sehen Dinge klarer, wenn auch in unseren vier Wänden Ordnung herrscht. Aufräumen sollte dabei eine ganz persönliche Angelegenheit sein, immerhin beschäftigen Sie sich mit Ihrem Besitz, der sich über die Jahre angesammelt hat und Ihr Leben begleitet. 

Ist jedes Stück an seinem Platz gelandet und zählt man nur mehr die Dinge zu seinem Leben, die man als wirklich wichtig erachtet, lässt sich gut ein Schlussstrich ziehen und eine neue Zukunft beginnen.

Daher sollten Sie mit Ihren Habseligkeiten achtsam umgehen und genau überlegen: Was habe ich davon? Hat es weiterhin einen Platz in meinem Leben? Radikales Ausmisten ist hier der einzige Weg, um auf Dauer Ordnung ins Chaos zu bringen. Wenn dieser Schritt gelingt, haben Sie bereits den schwierigsten Teil geschafft, denn sobald die Entscheidung gefallen ist, ob man den Gegenstand behält, muss im Anschluss nur mehr ein fixer Platz dafür gefunden werden. 

Ist jedes Stück an seinem Platz gelandet und zählt man nur mehr die Dinge zu seinem Leben, die man als wirklich wichtig erachtet, lässt sich gut ein Schlussstrich ziehen und eine neue Zukunft beginnen. Wir haben dann eine geordnete Umgebung und keinen unnötigen Ballast mehr, der uns bedrückt oder zurückhält. Das spürt auch unser Inneres, man fühlt sich plötzlich viel befreiter, kann frei durchatmen und hat endlich Platz für neue, frische Gedanken. 

Seien Sie gespannt, welche Veränderungen das Leben zu bieten hat, sobald man Ordnung in sein Heim gebracht hat und im Hinterkopf nicht mehr ständig die belastenden Gedanken eines chaotischen Zuhauses mit sich herumschleppt.

 „Die Unordnung im Zimmer entspricht der Unordnung im Herzen“

Japanisches Sprichwort

Aufräum-Tipps nach der KonMari-Methode

Nach Kategorien aufräumen

Viele von uns haben gelernt, dass man Raum für Raum aufräumt. Auf diese Weise schafft man jeden Tag ein bisschen etwas und hat dann am Schluss ein sauberes Haus, oder? Doch dieses System bringt uns auf längere Sicht nicht viel. Denn wie oft passiert es, dass wir immer wieder dieselben Sachen, nur in anderen Räumen, aufräumen? Daher sollte man nicht in Räume oder Aufbewahrungsorte unterteilen, sondern viel besser in Kategorien, denn häufig werden Dinge derselben Kategorie in verschiedenen Zimmern aufbewahrt. Das nächste Mal also zuerst alle Bücher im Haus aufräumen, dann alle Büromaterialien und so weiter.

Verstauen ist unser Feind

Es gibt bereits allerlei „Aufräumhelfer“, und viele von ihnen versprechen, der perfekte Stauraum für unsere Sachen zu sein. Sie suggerieren uns, dass wir, sobald alles im richtigen Behältnis verstaut ist, unsere vier Wände ein ordentlicher und aufgeräumter Ort sind. Doch in Wahrheit verstecken wir auf diese Weise nur die vielen unnötigen Dinge, die wir haben, vor uns selbst. Deshalb sollte man große Aufräumaktionen immer mit dem Ausmisten all seiner Besitztümer beginnen. Erst dann, wenn man entschieden hat, was man wirklich braucht, kann man sich an das Verstauen machen. 



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