Wer klug ist, bräunt langsam

Autor: Rosemarie Pieringer-Ilse
Bilder: Anna Omelchenko, Slasta20 | Dreamstime

Endlich sind sie wieder da, die Monate, die uns die warme Sonne schenken. Unser Körper erfreut sich neuer Lebensenergie und das Immunsystem wird in Schwung versetzt. Auch unsere Freizeitaktivitäten, wie Rad fahren, wandern, joggen oder einfach nur gemütlich spazieren gehen, machen in den Frühlings- und Sommermonaten draußen in der freien Natur sehr viel mehr Spaß. Doch Vorsicht! Wenn wir uns den Sonnenstrahlen aussetzen, damit unser Teint einen Hauch von attraktiver Bräune erhält, gibt es, wie bei fast allen Dingen im Leben, zwei Seiten: die helle, belebende, beflügelnde, aktivitätssteigernde und die dunkle, gefährliche und gesundheitsschädigende.

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Vor allem dann, wenn unsere Haut die Sonne in dieser Stärke noch nicht gewohnt und womöglich noch ungeschützt und zu lange der intensiven Sonnenkraft ausgesetzt ist, ist ein Schaden vorprogrammiert. Die Haut verliert Feuchtigkeit und Elastizität, es kommt zu einer frühzeitigen Faltenbildung, Sonnenallergien und andere Lichtdermatosen können die Folge sein bis hin zu Hautkrebs. Obwohl die Gefahr einer zu intensiven Sonnenbestrahlung allgemein bekannt ist, gibt es dennoch viele unter uns, die sich ungeschützt ihr aussetzen, anstatt sich behutsam heranzutasten oder sich im Schatten aufzuhalten; nur so wird unsere Haut sanft gebräunt, ohne ihr einen Schaden zuzufügen. Obwohl die UV-Strahlen für uns Menschen unsichtbar sind, haben sie einen ungeheuren Einfluss auf unseren Körper und insbesondere auf die Haut. Wir unterscheiden zwischen drei verschiedenen UV-Strahlungen, die alle auf ihre Weise auf unsere Epidermis einwirken:

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UV-A-Strahlung: 

Sie kann sehr tief in die Haut eindringen und gelangt bis ins Bindegewebe. Sie aktiviert die Pigmentbildung, bewirkt die Aktivierung der Melanozyten und damit die Entstehung unserer Bräune. Sie ist jedoch auch hauptverantwortlich für die vorzeitige Hautalterung.

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UV-B-Strahlung:

Ihre Eindringtiefe ist zwar geringer, dafür ist sie für den gefürchteten Sonnenbrand verantwortlich, der wiederum die Hautzellen massiv schädigt.

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UV-C-Strahlung:

Sie ist besonders aggressiv, schafft aber meist nicht den langen Weg zur Erdoberfläche, da sie vorher von der Ozonschicht der Erde abgefangen wird. Die permanente Vergrößerung des Ozonlochs lässt jedoch immer mehr UV-C-Strahlen auf die Erdoberfläche gelangen, wodurch bei immer mehr Menschen Hautschäden entstehen.

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Gut vorbereitet in die Sonne 

Gerade nordische Hauttypen müssen sich aufgrund ihrer sehr hellen, empfindlichen Haut langsam an die Sonnenbestrahlung gewöhnen und einen hauteigenen Schutz aufbauen. Dieser Schutz lässt eine zunehmende Verdickung der obersten Hornschicht und eine verstärkte Bildung von Hautpigmenten entstehen – sozusagen eine natürliche Lichtschwiele. Dunkelhäutige Menschen besitzen sie in ausgeprägterer Form.

Ebenso mitverantwortlich für die ersehnte Bräune sind ihrerseits die Hautpigmente. Nur dann, wenn sie in ausreichender Menge in der Haut verfügbar sind, nimmt die Haut sichtbare Farbe an. Ist der hauteigene Schutzmechanismus in irgendeiner Form gestört, kommt es zu unerwünschten Hautschäden. Es ist also sinnvoller, sich  zunächst langsam an die Sonnenstrahlung z.B. im Schatten eines Sonnenschirmes oder Baumes zu gewöhnen, als sich direkt zu Beginn in die Mittagssonne zu legen. Mit entscheidend für eine gefahrlose Besonnung ist die Wahl eines individuell passenden Sonnenschutzes: An den ersten Tagen sollte man je nach Hauttyp und Sonnenintensität mit einem hohen Lichtschutzfaktor (z.B. LSF 50) beginnen und dann nach einigen Tagen auf einen niedrigeren (z.B. LSF 30, 20 oder 10) zurückgehen.

Nach dem Sonnenbad verwöhnen Sie Ihre Haut mit reichlich Aloe vera und einem speziellen After-Sun-Produkt, denn Ihre Haut benötigt jetzt eine Menge Feuchtigkeit und spezielle Wirkstoffe für ihre Regeneration.

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Grapefruit

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